Eine Familie schreibt Auto-Geschichte

Kurt Brey gründete am 1. Juli 1919 in Arnstadt eine mechanische Werkstatt in der Erfurt Straße 45. Er reparierte - zunächst allein - Fahrräder, Schreibmaschinen, Krankenfahrstühle, alle mechanischen Instrumente, Telefonapparate, Fotoapparate, Waffen und vieles andere mehr. Bereits im Jahr 1920 konnte er seinen Betrieb erweitern. Drei Lehrjungen und drei Mechaniker standen ihm ab September zur Seite. Mit dem Umzug in die Marktstraße am 1. September 1921 nahmen die Reparaturen an Fahrzeugen zu.

 

1922 konnte das Haus am Kohlenmarkt 11, bis dahin Kino und Gaststätte, käuflich erworben werden. Am 11. Juni 1921 legte Curt Brey seine Meisterprüfung als Mechanikermeister ab und im Jahr 1922 trat Sohn Alfred in die Firma ein. Gemeinsam führten sie die Firma zum wirtschaftlichen Erfolg.Im Jahre 1930 wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt.

Von jetzt an reparierte man nicht nur, man handelte auch mit Motorrädern der Marken NSU, DKW, Wanderer, Hercules, Triumph, Fichtel und Sachs sowie mit Automobilen der Auto Union (DKW, Wanderer, Adler, Horch). Später kamen eine Tankstelle, eine Fahrschule und ein Mietwagenverleih hinzu.

Am 23. August 1934 absolvierte Sohn Alfred die Meisterprüfung. Im nächsten Jahr, am 1. Juli 1935, übernahm Alfred Brey die Geschäftsführung der Firma.Nach dem Krieg durfte die Tankstelle nicht weiter betrieben werden. Bis Mitte der Fünfziger Jahre wurden PKW's der Marke IFA F8 gehandelt und bis Ende der Fünfziger Jahre Motorräder der Marken AWO, EMW und MZ. Bis Mitte der Sechziger wurde auch mit Fahrrädern gehandelt. Seit Anfang der Fünfziger besaß die Firma Brey Serviceverträge für die Marken AWZ (F8, P70, Trabant), EMW, AWO (Simson Suhl) und MZ-Zweiräder.

1963 wurde der Simson-Suhl-Vertrag abgegeben. Dafür erhielt man nach langem Kampf den Škoda-Vertrag. Die Firma entwickelte sich als Škoda-Vertragswerkstatt sehr gut, sodass aus Kapazitätsgründen der MZ-Vertrag abgetreten werden musste. Ab 01.Januar 1976 übernahm Eckehard Brey die Geschäftsführung.

Nach der Wende nahm eine rasante Entwicklung ihren Lauf: 1990 wurden der Händlervertrag mit Škoda geschlossen. Im April 1990 wurde die erste Škoda-Neuwagenshow auf dem Kohlenmarkt durchgeführt. Die ersten 15 Škoda Neuwagen wurden im Mai 1990 für je 33.000 Mark der DDR verkauft. Noch im selben Monat wurden Geschäftsbeziehungen mit Nissan Motor Deutschland aufgenommen. 1991 wurde ein zusätzlicher Verkaufsplatz angemietet und versucht, einen geeigneten Bauplatz für ein neues Autohaus zu finden, da das Gelände am Kohlenmarkt aus allen Nähten platzte.

Im April 1994 war Baubeginn am Lützer Feld 8, und am 16. Dezember 1994 konnte das neue Autohaus eröffnet werden. Auf 5.500 qm entstand für 3,5 Millionen DM ein Betrieb, der modernsten Ansprüchen genügt.Am 02.01.2002 wurde die Einzelfirma in eine GmbH umgewandelt.

Um den steigenden Kraftstoffpreisen eine Alternative entgegen zu setzen, wurde die Zertifizierung als Autogasfachbetrieb 2006 mit Erfolg bestanden.
Die Autohaus Brey GmbH ist berechtigt, Autogasanlagen einzubauen und Autogasanlagen zu überprüfen und abzunehmen.

Für das Wohl der Kunden sorgen 22 Mitarbeiter, davon 5 KFZ-Meister und 3 Lehrlinge.

Nur durch die langjährige Kundentreue war eine so erfolgreiche Entwicklung möglich. Einige Kunden sind dem Autohaus Brey schon über 50 Jahre treu. Ihnen gilt besonderer Dank.

Mit dem Slogan "VERNÜNFTIG GÜNSTIG" will das Team vom Autohaus Brey allen mitteilen, dass hier ein kompletter Service rund um's Auto, gepaart mit viel Engagement, Freundlichkeit und Fachkompetenz zu einem günstigen Preis geboten wird. Das macht das Erfolgskonzept der Firma Brey aus.

Eckehard Brey hat drei Wünsche:

  • immer gute Gesundheit
  • immer zufriedene Kunden
  • das 100-jährige Bestehen des Autohauses Brey feiern zu dürfen